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PI3 - Unplugged: Kaffeemaschine

 

Endlich!

Das leidige Kaffeemaschinenwasserholproblem wurde fachmännisch gelöst! In einer konzentrierten Aktion wurde eine Wasserleitung nebst manuel bedienbarer Wasserflu▀steuerung (Abb. 1) zu unserer geliebten und gar nicht oft genug zu lobenden Kaffeemaschine gelegt. Verantwortlich dafür zeichnen unser Gastakademiker Dr. Weingärtner, Kollege Strömsdörfer und Dr. Koch. Die folgende Bildsequenz zeigt diverse Arbeitsschritte beim "making of" (Abb. 2-8) und das Endergebnis. Wir freuen uns auf Lob und weitere Anregungen (nicht dass wir nicht schon weiter Verbesserungen in der Schublade hätten).


Abb.1: Die Kaffemaschine ist an das Flie▀wassernetz der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angeschlossen!

Technische Details: Die Rohrleitung (Abb. 3) wurde aus massivem, aber innen hohlem Kupfermaterial (im Volksmund Kupferrohr genannt) gebaut und über ein T-Stück an den Wasserhahn geflanscht (siehe Abb. 2). 6er Dübel befestigen die Kupferrohrhalter aus grauem Plastik an der Wand. Der stufenlos verstellbare rote (!) Not- und Dosierhahn (Abb. 7) dient als Notaus und Dosierhilfe. Die Flu▀kontrolle geschieht über das Drücken eines dafür vorgesehenen grünen Knopfes (Abb. 7), welcher, solange er gedrückt ist ein Magnetventil (Abb. 7) öffnet, damit das Wasser auch schön in den Wasservoratsbehälter der Kaffemaschine fließen kann.


Abb.2: über ein T-Stück und ein 90 Grad-Teil wurde das Flie▀wassernetz der Friedrich Alexander Universität Erlangen Nürnberg angezapft. Sauereivermeidend wurde hierzu vorübergehend das Wasser abgestellt.

Abb.3: Kollege Strömsdörfer entgrated ein Kupferrohrteilstück.

Abb.4: Der erste Flusstest verläuft erfolgreich. Gastakademiker Dr. Weingärtner mit der Hand am Notausventil. Aus Sicherheitsgründen wurde zu diesem Test als Auffangbehältnis statt der Kaffeemaschine eine grüne Sicherheitsgie▀kanne (DIN-GiKa 3280) verwendet.

Abb.5: Dr. Koch entgrated die Bohrlöcher der Schalterbox. Dr. Weingärtner gibt präzise Entgratanweisungen.

Abb.6: Dr. Koch beim Bohren eines von etlichen Löchern. Diese nahmen später Dübel auf, welche zur Befestigung der Schalterbox dienten. Wieder ist Sicherheitssupervisor Dr. Weingärtner zur Stelle.

Abb.7: Dieser Schnappschuss entstand unmittelbar vor der ersten Drückung des grünen Knopfes, welcher das Magnetventil steuert. Wie nicht anders zu erwarten, nahm die Box auf Anhieb tadellos ihren Dienst auf.

Abb.8: Diese rote Warnzeichen gehört nun der Vergangenheit an!

Das Team dankt der mechanischen und elektronischen Werkstatt, sowie den Operteuren für ihre Hilfe. Das Projekt wurde indirekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.